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Hunde - die geborenen Langsteckler
Das Laufen ist Hunden ein Bedürfnis!
Im Tierreich gibt es die unterschiedlichsten. Läufertypen. Katzen sind typische Sprinter: Im Blitzstart erreicht beispielsweise der Gepard über 100 km/h, ist aber schon nach etwa 200 Metern erschöpft. Pferde lieben die Mittelstrecke, sie laufen gern einige Kilometer, benötigen dann aber Weidepausen.
Wölfe und Hunde gelten als die geborenen Langstreckler. Ihre natürliche Beute wird in der Meute gehetzt und dann erlegt. Das erfordert ein starkes Gemeinschaftsgefühl, gute Abstimmung im Rudel und natürlich einen auf Ausdauerleistung ausgelegten Körper. Wenn sie der Hunger plagt, laufen Wölfe in einer Nacht bis zu 100 Kilometer.
Solche Extremleistungen brauchen wir unseren Hunden nicht zuzumuten. Laufen möchten sie aber auf jeden Fall, nicht nur bedächtig um den Häuserblock geführt werden. Natürlich gibt es Rassen und Typ bedingte Unterschiede. Ein Kleinhund braucht nicht kilometerweit zu laufen; ein Hund vom Schäferhundtyp will aber ordentlich bewegt werden, jeden Tag, bei jedem Wetter! Wir dürfen nie vergessen, dass der Urahn Wolf noch in jedem Haushund steckt. Das Laufen ist Hunden ein Bedürfnis!
Übrigens - auch wir Menschen sind Langstreckler, regelmäßige Dauerbewegung bekommt uns gut. Der tägliche Anreiz zu längerer Bewegung macht den Hund damit zu einem wichtigen Gesundheitsfaktor für jeden Normalbürger!
Quelle: Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) e. V.

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